Die Klasse 4a besucht das Experimenta-Schiff

Am Mittwoch, den 18.07.2018 machten wir – die Klasse 4a – einen Ausflug nach Heilbronn zum Experimenta-Schiff. Frau Botzenhardt und Frau Härer begleiteten uns.

Als wir auf dem Schiff angekommen waren, begrüßten uns Herr Stroh und Frau Seidel. Als erstes schrieb sich jeder ein Namensschild und setzte sich dann auf die Bänke vor einer Leinwand. Wir sahen uns gemeinsam Fotos an und bemerkten, dass sie alle etwas mit Bewegung zu tun hatten. Wir sprachen eine Weile über das Thema „Unter Strom“.

Jetzt durften Leonie und Laura nach vorne gehen und + und – Pol spielen. Sie hielten jeder ein Kabel in der Hand, das mit einer Energiequelle verbunden war. Noch passierte gar nichts. Erst als noch ein drittes Kind nach vorne kam und die beiden Mädchen an den freien Händen fasste, hörte man ein lautes Piepen an der Energiequelle. Jeder war sehr erstaunt. Wenn jedoch eines der Kinder die Hand des anderen losließ, hörte das Piepen wieder auf. So erfuhren war, dass der menschliche Körper Strom leiten kann und was die Begriffe offener und geschlossener Stromkreis bedeuten. Anschließend machte die ganze Klasse solch einen „Menschenstromkreis“, bei dem wir uns alle an den Händen fassten, außer Selina und Leonie. Denn Selina war der „Schalter“ im Stromkreis. Wenn sie Leonie an der Hand nahm, erzeugte die Energiequelle einen Piepton, ließ sie Leonies Hand los, erlöschte der Ton wieder.

Nach diesem erstaunlichen Experiment, suchten wir uns einen Partner und versuchten gemeinsam mit Kabeln, einer Batterie, Lämpchen und Schaltern Stromkreise zu bauen. Jeder freute sich sehr, wenn die Glühbirnchen zu leuchten begannen. Danach bekamen wir von Herrn Stroh und Frau Seidel noch mehrere Schaltpläne, die wir mit dem Material nachbauen durften.

Nun stärkten wir uns erst einmal bei einer Vesperpause und waren schon gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Herr Stroh und Frau Seidel bereiteten unterdessen im Labor schon einmal alles für den „Heißen Draht“ vor.

Bevor wir nun selbst ans Werk gehen durften, erklärte uns Herr Stroh noch etwas über den „Heißen Draht“ und einzelne Bauteile. Dann durften wir loslegen und mit unserem Partner nach einer Bauanleitung fleißig bauen. Manchmal war das ganz schön knifflig. Als jedes Paar das erste Bauwerk fertig hatte, war die Freude groß, dass der „Heiße Draht“ funktionierte. Im Anschluss bauten wir das gleiche Bauwerk noch einmal, so dass später alle eines mit nachhause nehmen konnten. Schließlich durfte jeder noch seinen „Heißen Draht“ mit Buntstiften verschönern und fast alle von uns sammelten noch die Unterschriften der Klassenkameraden darauf.

Nun verabschiedeten wir uns nach einem erlebnisreichen Vormittag von Herrn Stroh und Frau Seidel und fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Flein.

Wir finden es war ein schöner und spannender Tag und wir glauben, wir würden ihn alle gerne noch einmal wiederholen.

Theresa und Ece, Klasse 4a